Mit einem 3-Sekunden-Sicherheits-Check können die Risiken bereits gemindert werden. Absender, Betreff und Anhang sind hierbei drei kritische Punkte, die vor dem Öffnen jeder E-Mail bedacht werden sollten. Ist der Absender bekannt? Ist der Betreff sinnvoll? Wird ein Anhang von diesem Absender erwartet?
Das BSI warnt aktuell vor einer neuen Welle betrügerischer E-Mails. Sie stammen angeblich vom „Bundeszentralamt für Steuern“ und versprechen eine „Steuerrückerstattung 2019". Im angehängten Word-Dokument "Steuerbescheid.doc" sind Makros enthalten, die im Hintergrund ein schädliches Programm installieren und ausführen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit der Schadsoftware Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten. Emotet wird derzeit weiterhin über groß angelegte Spam-Kampagnen verteilt und stellt daher eine akute Bedrohung für Unternehmen, Behörden und Privatanwender dar. Im Folgenden finden Sie umfangreiche Informationen zur Bedrohung sowie eine Übersicht über mögliche Schutzmaßnahmen.
In einer Vielzahl von Unternehmen, Krankenhäusern, Einrichtungen der kommunalen Verwaltungen und anderen Organisationen kam es zu großflächigen oder kompletten Ausfällen der IT-Infrastruktur. Dies hatte vieltägige Produktionsausfälle zur Folge, Dienstleistungen konnten über einen längeren Zeitraum nicht erbracht werden und Mitarbeiter mussten in den Zwangsurlaub geschickt werden.